Wein des Monats April
Weißburgunder
Weißburgunder
- mit Aromen von sommerlichen Früchten
- fein-fruchtig und frisch
- Saisonwein
0,75 l (1 l = 6,65)
Die Pfalz ist ein traditionelles, durch mildes Klima und viele Sonnenstunden geprägtes Weinanbaugebiet. Neben Rotwein bringt diese Gegend auch wunderbar vollmundige, finessenreiche Weißweine hervor.
Passt ideal zu weißem Spargel mit Hollandaise und zu grünem Spargel mit Speck.
Gültig vom 01.04. bis 30.04.2025
Abgabe nur in haushaltsüblichen Mengen. Alle Preise in Euro. Druckfehler und Irrtümer vorbehalten. Nur solange der Vorrat reicht.
Jetzt ist der Frühling aber wirklich da, nachdem es ja in den letzten Wochen noch etwas frischer war. Für die Winzer*innen sind Wetterkapriolen sozusagen täglich Brot, schließlich wachsen die Reben nicht im Labor. 2018 war beispielsweise in Deutschland so heiß und trocken, dass es die früheste Ernte jemals gab - und die Weine auch anders schmeckten als sonst. 2021 hingegen hatte einen feuchtwarmen Frühsommer zu bieten, in dem nicht etwa die Trauben, sondern vor allem die Pilzkrankheiten wunderbar gediehen. Deshalb füllte Peter Mertes seinen Frühlingswein in den letzten Jahrgängen als Cuvée aus Weißburgunder und Rivaner ab. Nun ließen es die Wetterbedingungen in der letzten Anbausaison wieder zu, den Weißburgunder reinsortig abzufüllen.
Was mache ich mit dem trockenen Weißburgunder?
Die Anbaugebiete in der Pfalz und Rheinhessen sind berühmt für ihre Weine. Aber egal, ob man das wertvollste Große Gewächs oder einen kleinen Gutswein nimmt, zwei Dinge einen fast alle Weine aus diesen Regionen: ihre Saftigkeit und ihre Speisenaffinität.
Abfüller Peter Mertes hat gleich zwei Tipps für die passende Begleitung parat: gut gekühlt zu weißem Spargel mit Sauce Hollandaise oder zu grünem Spargel mit Speck. Das kann ich mir in der Tat sehr gut vorstellen, habe aber selbst zwei andere Dinge ausprobiert: Quiche und Spinat-Pizza. Erstere hat mit ihrer feinen Sahnigkeit hervorragend zum Weißburgunder-Anteil gepasst, zweitere (aus der BioMarkt-Kühltruhe, ich gebe es zu) bringt den grünlich-frischen Charakter des Weins stärker zum Vorschein. Mein Fazit: Wie man's macht, macht man's richtig. Das ist doch auch einmal eine schöne Erkenntnis.